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R Rahula - der einzige Sohn von Prinz Siddhartha Gautama und seiner Gattin Yasodhara Ramakien – die thailändische Version des indischen Nationalepos Ramayana, (Sanskrit = zu Ehren Ramas) Reinkarnation – Wiedergeburt, siehe auch unter Samsara, Karma. (lateinisch = Wiederverkörperung), Reisfeld-Geist – siehe unter Phii Na S Sai Sin – heilige/gesegnete weiße Schnur, (auch Glücksband, Schutzarmband) wird für verschiedene buddhistische Zeremonien verwendet, symbolisiert die geistige Verbindung der anwenden Mönchen mit der Schnur, und gelten nach der Zeremonie spirituell aufgeladen. Kann man u.a. beobachten bei Haus- oder Geschäftseinweihung, Hochzeit, Tempeleinweihung. Solch eine von Mönchen gesegnete Schnur wird oft nach der Zeremonie zerschnitten und wird dann als Glücksschnur/Glücksarmband von einem Mönch um das Handgelenk gewickelt. Aber auch zu anderen Anlässen bringen Mönche solche Sai Sin-Armbänder mit, die es auch in farbigen Ausführungen gibt. Dabei wird solch ein Armband persönlich von einem Mönch, mit einem Segnungsspruch versehen, ans Handgelenk angebracht, ohne das der Mönch eine Spende erwartet. Dem Träger soll es im allgemeinen Glück/Schutz (auch Schutz vor bösen Geistern) bringen, und man soll es solange tragen, bis es von selber abfällt. Die möglichen Auslegungen sind vielschichtig. Der mögliche Betrug mit Glücksbändern kann übrigens nie ausgeschlossen werden, wenn behauptet wird, das ein berühmter Mönch das Armband persönlich gesegnet/geweiht wurde. Schreibweise auch sai sen. Samadhi – Meditation, (Sanskrit = Sammlung, Versenkung), auch samathi Samanera – Novize, wer unter 20 Jahre alt ist, kann nicht als Mönch ordiniert werden, aber ein Novize werden, der sich an die 10 Silas halten muss. Normalerweise ist man 1-2 Jahre Novize und kann dann, wenn man 20 Jahre alt ist, zum Mönch ordiniert werden. Es gib auch die Kurzform Nen als Bezeichnung. Samaneri – Novizin, die weibliche Form von samanera Samsara – es gibt einige Interpretationen wie - der Kreislauf des Lebens, Werden und Vergehen, Kreislauf der Wiedergeburten (Sanskrit = beständiges Wandern). Der Glaube des ewigen Kreislaufs des Lebens ist besonders im Hinduismus und im Buddhismus verwurzelt. Man glaubt an stetige Wiedergeburten, wobei Karma und Thambun ein wichtiger Bestandteil dabei ist, denn alle Taten im Leben haben auch mögliche Auswirkungen auch im nächsten Leben. Man ist davon überzeugt, dass derjenige, der im Leben viele Verdienste durch Thambun erworben hat, auch als Mensch wiedergeboren werden kann. Wer aber weniger Gutes getan hat, kann auch als Tier oder Insekt wiedergeboren werden. Die Erlösung aus diesem Kreislauf ist die Erlösung ins Nirvana. Sangha – allgemeiner Begriff für eine Mönchsgemeinde (Sanskrit = Versammlung, Gemeinschaft) San Phra Phum - Haus für den Erdgeist, Geisterhäuschen - Die Geisterwelt der Thais ist traditionell, und es gibt im Volksglauben gute und einige böse Geister. Um den Erdgeist auf einem Grundstück zu besänftigen, errichtet man ein Häuschen für den Erdgeist. Man sieht Geisterhäuser u.a. auch an markanten Unfallstellen, weil dort unruhige Geister vermutet werden, die die Unfälle verursachen. Regelmäßige Opfer sind in der Regel Lebensmittel, Getränke, Kerzen, Rauchstäbchen und Blumengirlanden. San Phra Phrom - Name für den Erawan-Schrein in Bangkok - siehe auch unter Erawan. Sanskrit - altindische Schrift, wird übersetzt mit zusammengesetzte Sprache , in Sanskrit wurden die ältesten buddhistischen und religiösen Texte geschrieben. Ist verwandt mit dem Pali, soll aber jünger sein. Sart nam - Weihwasser für die Verstorbenen. Einen Brauch, denn man immer nach einer buddhistischen Feier beobachten kann, ist das Sart nam (auch sat nam, sart nahm, kruat/gruat nam), das Weihwasser für die Verstorbenen gießen. Jeder nimmt das von einem Mönch gesegnete Wasser (nam mon) in einen Becher und gießt außerhalb das Wasser im Boden, möglichst in der Nähe eines Baumes. Damit möchte man den Verstorbenen den Segen der Mönche weiter geben, damit mögliche Sünden der Toten gesühnt werden. Auch möchte man dadurch nicht nur eine gute Tat (thambun) vollbringen, um eigene Verdienste zu erwerben, sondern mit dem vergießen des Weihwassers diese Verdienste an die Verstorbenen weitergeben. Viele sprechen dabei einen leisen Segnungsspruch aus. Im seltenen Fall möchte man auch ruhelose Geister (z.B. unnatürlich Verstorbene) damit besänftigen. Sart Thai – Gedenktag an die Verstorbenen, war ursprünglich ein brahmanisches Erntedankfest. Wurde im Buddhismus übernommen, ist im Theravada-Buddhismus ein wichtiger Gedenktag. Schreibweisen auch Wan Sart Thai, Wan Sa Thai, Sat Thai oder Thai Sart Schutzamulett - siehe Sai Sin, Takrut Siddhartha Gautama - siehe unter Buddha Sikkhapada – siehe unter Silas Silas - Übungsregeln / Tugendregeln im Buddhismus (hauptsächlich) für Laienanhänger und Novizen (auch für Mae Chi) gedacht. Bekannt sind die 5 Silas, die 8 Silas an den Uposatha-Tagen un die 10 Silas. Schreibweise auch 5, 8 oder 10 Prinzipien. Smaragd-Buddha – eigentlich smaragdgrüner Buddha - siehe unter Phra Kaew Morakot Spendenbaum - siehe unter Ton Pha Pa Stadtgeist – siehe unter Phii Muang T Tak Baat - Spende für einen Mönch / Mönch eine Spende überrreichen, Schreibweise auch Tak Bat, Bin Tabat oder Sai Baat Takrut – Es ist ein röhrenförmiges aus Bambus/Plastik/Metall bestehendes Amulett, das von einem Mönch mit spiritueller Kraft mit diversen Schutzformeln beschriftet ist, das Glück und Schutz für den Träger / die Trägerin bieten soll. Manche enthalten noch eine Papierrolle mit Pali-Texten, die die Schutzfunktion noch verstärken soll. Tempeljunge - siehe Dek Wat Thambun – etwas Gutes machen, Verdienste erwerben (um z.B. Segen zu erhalten), Kurzform ist auch Bun, Schreibweise auch tambun, tam bun Than - Spende für einen Mönch, gebräuchlicher ist der Begriff Tak Baat - siehe unter Tak Baat Theravada - ist der traditionelle Buddhismus in Thailand, sowie in Kambodscha, Laos, Myanmar, Sri Lanka und zum Teil in Vietnam und Yunnan (China) verbreitet. (Pali = Schule der Ältesten, Lehre der Älteren), (Sanskrit = Thavirav?da) Tisarana – Durch das Aussprechen der drei Zufluchtsformeln (Ich bekenne mich zu Buddha, Ich bekenne mich zur Lehre und Ich bekenne mich zur Mönchsgemeinde), bekennt man sich als Anhänger von Buddha, zum Buddhismus und zu einer Mönchsgemeinde, bekennt man sich zum Buddhist. (auch Tisarana Vihara, Ti sarana) Ton Pha Pa – Geldbaum / Spendenbaum für einen Wat. An einigen buddhistischen Festtagen sieht man auch oft einen Ton Pha Pa. Dies ist meistens ein aus Zweigen oder Draht geformter symbolischer Baum, an denen die Gläubigen dann Geldscheine befestigen können, um z.B. ein Wat (Kloster) für ein Bauvorhaben oder allgemein finanziell zu unterstützen. Nach dem Festtag wird das Geld gezählt und öffentlich bekannt gegeben. Auch Pha Pa, Phapa, Ton Phapa oder Tun Phapa. Der Ursprung von Pha Pa wird so überliefert: Einst gab es Zeiten, als viele Mönche noch in der Nähe der Wälder wohnten, und statt neue Mönchsroben nur Lumpen gespendet bekamen. Eines Tages wurden ihnen jedoch Mitleid Kleidungsstücke gespendet, indem sie diese Kleidungsstücke, aber auch manchmal Essen und etwas Geld, an den Ästen der Bäume befestigten. die 5 Tugendregeln – panca-sila, siehe auch unter Silas die 8 Tugendregeln – attha-sila, siehe auch unter Silas die 10 Tugendregeln – dasa-sila, siehe auch unter Silas U Upasaka - buddhistischer männlicher Laienanhänger, der sich durch die dreifache Zufluchtsformel (Tisarana) zum Buddhismus bekennt, und bereit ist die 5 Silas einzuhalten.(Begriff aus dem Pali, Sanskrit - bedeutet wörtlich Dabeisitzender/Anhänger), der Begriff nichtordinierter Buddhist ist auch gebräuchlich Upasika – buddhistischer weiblicher Laienanhänger, die sich durch die dreifache Zufluchtsformel (Tisarana) zum Buddhismus bekennt und bereit ist die 5 Silas einzuhalten. (Begriff aus dem Pali, Sanskrit - bedeutet wörtlich Dabeisitzende/Anhängerin), der Begriff nichtordiniertee Buddhistin ist auch gebräuchlich Uposatha – buddhistische Feiertage, nach den Mondzyklen ausgerichtet, (Sanskrit = Upavasatha) V Vinaya oder Vinaya Pitaka – siehe unter Patimokkha Visakha Puja – Gedenktag, den immer an einem Vollmondtag, jeweils im 6. Mondmonats, fanden die wichtigsten Ereignisse im Leben Buddhas statt – Buddhas Geburt, Buddhas Erleuchtung und Buddhas Tod. Schreibweise auch Visakha Bucha, Mai Vesakh oder Vesak-Fest. Im Theravada-Buddhismus ein wichtiger Feiertag. W Wai Phra - dreifacher Wai vor Mönchen oder Buddha (Buddha-Bildnissen) Waldgeist – siehe unter Phii Bah Waldtradition – Gegenüber anderen Mönche im Theravada-Buddhismus möchten Mönche der Waldtradition sich in ihrer Lebensweise strenger an die Ordensregeln halten. Hauptinhalte in der Waldtradition sind die Meditation sowie die Unterweisung in die Lehre Buddhas, aber auch Anleitung zur rechten Lebensführung und Seelsorge. In der Waldtradition werden Nonnen anerkannt. Weiß - die Farbe Weiß symbolisiert (im Theravada-Buddhismus) Reinheit / Unschuldt, aber auch die Reinheit der buddhistischen Lehre Wiedergeburt – Reinkarnation, siehe auch unter Nirvana, Karma. Wien Tien–Zeremonie – eine Zeremonie, die besonders bei buddhistischen Feiertagen angewendet wird. (Tien = Kerze)Nach Predigt und gemeinsam Gebet halten die Gläubigen Blumen (meistens Lotosblumen), drei brennende Rauchstäbchen und eine brennende Kerze in der Hand und umrunden mit einem Gebet dreimal das Hauptgebäude (Bot) des Wat, wobei die Mönche immer vorne vorangehen. Das Tragen der Blumen, Kerzen und Rauchstäbchen und das dreimal Umrunden symbolisiert Tisarana, die dreifache Zufluchtsformel. Damit bekennt man sich zu Buddha (der große Lehrer), zur Dhamma (die Lehre Buddhas) und zum Sangha (der Mönchs-Gemeinde). Wat - thailändischer Begriff für ein Mönchskloster (oft auch als Tempel bezeichnet), abgeleitet von Pali avasa für Aufenthaltsort,Wohnstätte, Sanskrit avasatha für Huas, Schule. Weihwasser - siehe unter nam mon Y Yasodhara – Gattin von Prinz Siddhartha Gautama – dem späteren historischen Buddha
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