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Sai Sin - die Glücksschnur
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Als Sai Sin (Schreibweise auch sai sen) bezeichnet man, allgemein übersetzt, als eine heilige/gesegnete weiße Schnur, (aber auch Glücksband oder Schutzarmband). Diese weiße Schnur wird z.B. bei/für verschiedene buddhistische und religiöse Zeremonien verwendet, die während einer Zeremonie oft mit einem oder mehreren Mönchen verbunden ist. Dies symbolisiert eine geistige Verbindung der Schnur mit den anwesenden Mönchen, und gilt nach solch einer Zeremonie als spirituell aufgeladen. Anlässe dazu gibt es ja genüge, so u.a.bei bei Haus- oder Geschäftseinweihung, Hochzeit, Tempeleinweihung, Tempelbesuch oder eine Einladung eines Mönchs nach zuhause. Nach solch einer Zeremonie oder einen anderen Anlaß wird die gesegnete Schnur zerschnitten und dann als Sai Sin von einem Mönch um das Handgelenk gewickelt, wobei der Mönch noch einen Segnungsspruch für die Trägerin oder den Träger ausspricht. Oft bringen Mönche aber auch farbige oder mehrfarbige Sai Sin-Armbänder mit, ohne das sie eine Spende erwarten. Der Trägerin/dem Träger soll es im allgemeinen Glück/Schutz (auch Schutz vor bösen Geistern) bringen, und man soll es solange tragen, bis es von selber abfällt. Die möglichen Auslegungen sind vielschichtig.

Man kann auch manchmal beobachten, das hier und dort auch Thailänder Glückbänder von einem berühmten Mönch oder Wat mitbringen und verschenken. Sollte es jedoch zum Verkauf angeboten werden, so wäre ein möglicher Betrug mit Glücksbändern nicht ganz ausgeschlossen, schließlich kann mna kaum nachprüfen, ob das Kaufobjekt tatsächlich von einem berühmten Mönch persönlich gesegnet/geweiht wurde.

©thai9